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Datenschutzverletzungen
Personenbezogene oder vertrauliche Daten dürfen nicht unbedacht in KI-Tools eingegeben werden. Oft ist unklar, wie sie verarbeitet, gespeichert oder weiterverwendet werden.
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KI-Schulungen von zertifizierten KI-Managern, gemäß Art. 4 der EU-KI-Verordnung. Jetzt mehr erfahren
KI-Tools wie ChatGPT sind längst im Arbeitsalltag öffentlicher Verwaltungen angekommen — bei Textentwürfen, Zusammenfassungen und Recherchen.
Das Potenzial ist groß. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen an Datenschutz, Verantwortung und die Prüfung von Ergebnissen — gerade dort, wo täglich mit personenbezogenen Daten und rechtlich relevanten Vorgängen gearbeitet wird.
KI kann Verwaltungsprozesse unterstützen, aber sie ersetzt keine fachliche Prüfung. Ein KI-System erzeugt Antworten auf Basis statistischer Muster und Wahrscheinlichkeiten. Ergebnisse können dadurch plausibel wirken, obwohl sie sachlich falsch, unvollständig oder missverständlich sind.
Artikel 4 fordert ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz für alle Personen, die mit KI-Systemen arbeiten. Anbieter und Betreiber sind verpflichtet, dieses Kompetenzniveau bei ihren Mitarbeitenden und beauftragten Personen sicherzustellen.
Quelle: Bundesnetzagentur · Europäische Kommission
KI kann öffentliche Verwaltungen entlasten — wenn sie bewusst, geprüft und verantwortungsvoll eingesetzt wird.
Ohne Schulung, Leitlinien und Verantwortungsbewusstsein entstehen Risiken — besonders beim Datenschutz und bei der Verlässlichkeit von Ergebnissen. Verwaltungen sollten deshalb frühzeitig in KI-Kompetenz investieren. Nicht, weil KI alles verändert, sondern weil sie bereits genutzt wird und professionell eingeordnet werden muss.
